Obsthof Sundermeyer

Der Obsthof Sundermeyer befindet sich im beschaulichen Wendhausen. Hier erstreckt sich die sogenannte Hildesheimer Börde, ein 272 km2 großer Landstrich, deren Ackerböden zu den Fruchtbarsten in Deutschland zählen.

Frisches Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger

Daniela und Gerd Sundermeyer übernahmen den Hof vor rund 25 Jahren. Insgesamt 13 Hektar Eigenland umfassen die hofeigenen Plantagen. Hinzu kommen ca. 17 Hektar gepachtete Anbaufläche. Jedes Jahr werden die verschiedensten Früchte geerntet; vom Apfel, der Tomate, Birne, Erdbeere und Pflaume bis hin zur Süßkirsche und Zwetschge. Darunter sind viele Sorten, von denen Sie viele in Ihrem eigenen Supermarkt um die Ecke mit hoher Sicherheit nicht finden werden!

Vielfältiges Apfelsortiment

apfelsaft-obsthof-sundermeyerNeben dem fruchtig-säuerlichen „Topaz“ gibt es auf dem Obsthof der Familie Sundermeyer den „Grafensteiner“ mit seinem typisch-aromatischen Geschmack und seinem zarten Eigenduft. Oder die „Rubinette“, aufgrund ihres süß-saftigen Fruchtfleisches auch „Kinderapfel“ genannt. Hinzu kommt der „Freiherr von Berlepsch“ mit seinem besonders hohen Vitamin-C-Gehalt und einem erfrischend säuerlichen Aroma. Insgesamt können Sie alljährlich zwischen rund 30-50 Apfelsorten wählen.

obstsaefte-gemuesesafteZudem erhalten Sie auf dem Obsthof eine große Auswahl an sortenreinen Apfelsäften. Diese haben ihre eigene Entstehungsgeschichte: im Mai 2009 sorgte ein Hagelsturm dafür, dass viele der geernteten Äpfel Schäden aufwiesen und daher nicht mehr direkt verkauft werden konnten. Die Lösung bestand darin, hochwertige Säfte in einer hofeigenen Mosterei zu produzieren.

Folgendes Video zeigt Ihnen anschaulich den Apfelanbau und die -Ernte auf dem Obsthof von Familie Sundermeyer:

Alternativ können Sie das Video auch über folgenden Link aufrufen: http://www.youtube.com/watch?v=_9f0c0QruSY

Apfelzucht aus Leidenschaft

Darüber hinaus züchtet Gerd Sundermeyer jedes Jahr neue Apfelsorten. In diesem Jahr wachsen in den Plantagen rund 3000 neue Apfelsorten-Babys heran; die Äpfel, welche besonders saftig und knackig sind, werden weiter vermehrt und gelangen vielleicht sogar auch in den Verkauf! Im Freilicht-Museum befinden sich ca. 300 alte Apfelsorten, welche nicht mehr im Gebrauch sind.

Frisches Obst auf Wochenmärkten

Zu den weiteren Obstsorten zählen Tomaten (ja, Tomaten gehören auch zu der Gattung Frucht!) und seit diesem Jahr obendrein Heidelbeeren. „Es ist eine ganz besondere Herausforderung, Heidelbeeren in der Hildesheimer Börde anzubauen. Deswegen werden die Böden bei uns mit Sand ausgestattet.“ erklärt Daniela Sundermeyer stolz und fügt hinzu: „Unsere Kunden bekommen unsere handgepflückten saisonalen Beerenfrüchte erntefrisch in unserem Hofladen, in unserem gelben Obsthäuschen an der Jakobikirche in der Hildesheimer Altstadt und in unserem Fruchthäuschen in Bad Salzdethfurth vor dem Solebad. Zudem sind wir jeden Mittwoch und Samstag auf dem Neustädter Markt sowie jeden Freitag auf der Marienburger Höhe zu finden. Unsere Erdbeeren erhalten sie außerdem in der Saison von Mai bis August in einem unserer Erdbeerhäuschen in Hildesheim und Umgebung.“

In der Hauptsaison sind bis zu 80 Personen im Obstbau und im Verkauf unterwegs. Über folgendes Video erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit in den Verkaufsständen:

Alternativ können Sie das Video auch über folgenden Link aufrufen: http://www.youtube.com/watch?v=blkzOAvz82g

Es gibt immer etwas zu tun

„Aber wir haben nicht nur in der Saison viel zu tun; auch in den Wintermonaten müssen die Bäume per Hand geschnitten und Unkraut gejätet werden!“ ergänzt Frau Sundermeyer. „Der Baumschnitt bremst das Wachstum, führt zur Bildung neuer Fruchttriebe und sorgt bei Äpfeln dafür, dass die vorhandenen Früchte besser ausreifen.“

Pfirsichtomate, Ochsenherz und Wildtomaten

Eine Besonderheit der Familie Sundermeyer ist die „Pfirsichtomate“: sie schmeckt leicht nach Pfirsich und hat auch eine ähnlich pelzige Schale wie ein Pfirsich. Oder das „Ochsenherz“: wie der Name vermuten lässt, ist es geformt wie ein Ochsenherz, außerdem sehr groß und fleischig. Die vollreifen Früchte müssen recht schnell verzehrt werden, da sie nicht lange haltbar sind. Zu den weiteren Delikatessen zählen die „Wildtomaten“: „Sie sind in etwa so groß wie die Fleischtomate und innen marmoriert, das heißt mehrfarbig – wie Sonnenstrahlen! In feine dünne Scheiben geschnitten, eignen sie sich besonders gut als Tomaten-Carpaccio.“ erläutert Frau Sundermeyer. „Sie werden von unseren Mitarbeitern am frühen Morgen geerntet und noch am selben Tag verkauft. Denn je aromatischer die Frucht schmeckt, desto dünner ist ihre Schale und desto höher ihr Fruchtzuckergehalt! Daher platzen sie schneller auf und bekommen häufiger Druckstellen, so dass sie schnellstmöglich verzehrt werden müssen.“

Grüner Spargel, Lila-Laune-Saft und Blauer Schwede

Darüber hinaus hat der Obsthof Sundermeyer viele weitere Gemüsesorten wie Rhabarber (ja, Rhabarber ist tatsächlich ein Gemüse!), Grünspargel, Chili, Grünkohl, Kürbis und Kartoffeln im Sortiment. Der Grünspargel ist besonders gut für den Anbau im festen Boden der Hildesheimer Börde geeignet, wohingegen der weiße Spargel den lockeren Sandboden in anderen Regionen vorzieht. Zu den Kürbissorten gehört unter anderem Hokkaido, dessen dünne Schale beim Kochen weich wird und mitverzehrt werden kann. Ein Teil der Ernte wird in speziellen Lagerhallen aufbewahrt: die sauerstoffarme ULO-Lagerung (Ultra Low Oxygene) erfolgt in gasdichten Lagerzellen und sorgt dafür, dass die Ware nicht oxidiert und damit frühzeitig reift. Ein weiterer Teil wird zu leckerem und zugleich gesundem Convenience Food weiter verarbeitet: von Tomaten-Chutney bis hin zur Nudelsauce mit herzhaft-scharfem Chili oder getrockneten Tomaten. Die hofeigenen Gemüsesaftsorten tragen wohlklingende Namen wie „Lila-Laune-Saft“ (mit lila-farbigen Möhren) und „Gute-Laune-Saft“ (ein gesunder Multivitaminsaft). Auch Kartoffeln sind bei Sundermeyer’s farbenfroh: ob der „Blaue Schwede“ mit seinem intensiven, leicht süßlichen Geschmack oder die schottische „Red Cardinal“, benannt nach dem katholischen Würdensträger.

Chilis: von zuckersüß bis ganz scharf

Chilis zählen zu der Gattung Paprika und weisen unterschiedliche Schärfegrade auf. Erzeugt wird die Schärfe durch den Stoff Capsaicin – dieser hat eine antibakterielle und fungizide Wirkung und wirkt daher konservierend. Capsaicin löst sich in Ethanol und Fetten auf, nicht aber in Wasser! „Sollten Sie also einmal eine zu scharfe Chili verspeist haben, dann nehmen Sie am Besten ein oder zwei Löffel Öl zu sich!“ empfiehlt Gerd Sundermeyer. Beim Obsthof finden Sie zum Beispiel die zuckersüße Spitzpaprika oder „Joes Long“: dies sind sehr lange Früchte mit einer tiefroten Schale und einer angenehmen Schärfe. Die gesamte Bandbreite gab es im letzten Jahr auf dem hofeigenen „Chili-Tag“ am letzten Sonntag im August zu bestaunen. Tauchen Sie gemeinsam mit Gerd Sundermeyer in die spannende Welt der Chilis ein:

Alternativ können Sie das Video auch über folgenden Link aufrufen: http://youtu.be/nQpJFeOExTo.

Veranstaltungen

grünkohlessen_obstplantage_sundermeyerJedes Jahr findet auf dem Obsthof Sundermeyer das traditionelle „Grünkohlessen“ statt. Dann gibt es frischen Grünkohl und Kartoffeln mit deftiger Bregenwurst von Bauer Helmut Sauthof aus Mainzholzen. Zusätzlich wird ein Film gezeigt, durch welchen die Besucher erfahren, wie der Kohl geerntet wird. Auch beim „Tag des offenen Hofes Niedersachsen“ können Interessierte den Hof besser kennenlernen. Aber das war noch nicht alles: ob „Bunte Tomatentage“, „Erntedankfest“, „Erdbeerfest“ oder „Wendhäuser Apfeltag“ – auf dem Obsthof Sundermeyer ist immer etwas los!

Kontakt

Obsthof Sundermeyer
Alte Straße 4
31174 Wendhausen
Tel.: 05121/36842
Mail: kontakt@obsthof-sundermeyer.de
www.obsthof-sundermeyer.de“

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